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Der
Kampffisch ist einer der bekanntesten und schönsten
Aquarienfische. Ob blau, rot, gelb oder orange, man bekommt eigentlich
alle Farben, die man kennt. Natürlich sind das alles nur
Zuchtformen, die zum Vergleich des Wildfangs viel auffälliger
aussehen und zusätzlich eine prächtige
Flossenausstrahlung besitzen.
Die Flossen sind bei diversen Contesten oder Veranstaltungen das
Wichtigste. Auf sogenannten Kampffischversteigerungen bekommt man schon
die eine oder andere Rarität unter den Zuchtformen.
Da es so viele verschiedene Flossenformen gibt, besitzt jede Form einen
Bezeichnungsnamen. Die bekanntesten heißen Crowntail,
Shorttail und Halfmoon.
Der Kampffisch
Der Kampffisch (Betta) ist wegen seiner geringen Ansprüche bei der Haltung ein gern gesehender Aquarienfisch, der sich in der Aquaristik einen Stammplatz erobert hat.
Viele Arten der Gattung Betta sind farbenprächtige Fische, die zu den Labyrinthern (Anabantoidei) gehören.
Labyrinthfische haben ein sogenanntes Labyrinthorgan, mit dem sie
Sauerstoff aufnehmen. Dadurch können Labyrinther in
sauerstoffarmen Gewässern leben, zum Beispiel in kleinen
Tümpeln, größeren Pfützen, fast ausgetrockneten
Gewässern oder auch in Reisfeldern. Zu den Labyrinthern
gehören die Osphronemidae, Anabantidae und die Helostomidae.
Osphronemidae hat die meisten Arten, unter anderem die Fadenfische
(Trichogaster) und Makropoden (Macrpodusinae). Zu Anabantidae
gehören die Buschfische und Kletterfische (Ctenopoma, Anabis,
Microctenopoma, Sandelia).
Kampffische sind in großen Teilen Südostasiens verbreitet.
Das Verbreitungsgebiet liegt von Bali, Sumatra, Java, Borneo bis nach
Indonesien, von da über die malaiische Halbinsel nach Laos,
Vietnam, Myanmar, Thailand und Kambodscha.
Kampffische sind sowohl Maulbrüter als auch Schaumnestbauer, bei
beiden wird es sich um die Verteidigung des Reviers gekümmert.
Wenn die Eiablage abgeschlossen ist, wird oft das Weibchen vom
Männchen attakiert. Wenn das Weibchen keine
Rückzugsmöglichkeit hat, sollte man es umsetzen.
Schaumnestbauende Kampffische leben in ruhigen Gewässern. Das
Männchen baut das Nest mit Luftblasen, die es an der
Wasseroberfläche aufnimmt und an einem geschützten Platz
zusammensetzt. Pflanzenteile bringen das Schaumnest zum Halten,
besonders gut geeignet sind Schwimmpflanzen im Aquarium. Das
Männchen bewacht das Nest bis die Jungen schlüpfen, das etwa
3-6 Tage dauern kann.
Maulbrütende Kampffische leben in leicht strömenden
Gewässern, wo Schaumnester nicht halten würden. Die
Eier werden vom Männchen nach der Paarung und Befruchtung ins Maul
genommen, dadurch werden die Eier geschützt. Wenn die Jungtiere
geschlüpft sind, werden diese noch weiterhin vor anderen Fischen
beschützt.
Die Kampffische haben ihren Namen durch die traditionellen
Fischkämpfe in Thailand bekommen. Dort wurden männliche
Kampffische der Arten Betta splendens, Betta smaragdina, Betta
imbellis und Hybride in Schaukämpfen gegeneinander eingesetzt.
Auch heute noch werden in Thailand solche Fischkämpfe ausgetragen.
Die Art Betta splendens wird am häufigsten dafür eingesetzt.
Mit etlichen Zuchtformen wurde der sogenannte Schleierkampffisch
geboren. Nach und nach hat sich dieser Fisch überall durchgesetzt,
wurde auch privat gehalten und nicht nur für Kämpfe
eingesetzt. Der Schleierkampffisch ist viel farbenprächtiger und
mit größeren Flossen versehen als sein wilder
Ursprung. Der Schleierkampffisch wurde immer weiter
gezüchtet, so dass es schon viele Hochzuchten des Schleiers gibt.
Hochzucht-Bettas werden in verschiedenen Rassen aufgeteilt (Halfmoon,
Crowntail, Short-Tail, Double-Tail)

Betta Arten:
Akarensis
Betta akarensis
Betta antonii
Betta aurigans
Betta balunga
Betta chini
Betta ibanorum
Betta pinguis
Betta obscura
Betta akarensis
Albimarginata
Betta albimarginata
Betta channoides
Betta albimarginata
Anabatoides
Betta anabatoides
Betta anabatoides
Bellica
Betta bellica
Betta simorum
Betta bellica
Coccina
Betta brownorum
Betta burdigala
Betta coccina
Betta livida
Betta miniopinna
Betta persephone
Betta rutilans
Betta tussyae
Betta uberis
Betta coccina
Dimidiata
Betta dimidiata
Betta krataitos
Betta dimidiata
Edithae
Betta edithae
Betta edithae
Foerschi
Betta foerschi
Betta strohi
Betta mandor
Betta rubra
Betta foerschi
Picta
Betta falx
Betta picta
Betta trifasciata
Betta simplex
Betta taeniata
Betta picta
Pugnax
Betta apollon
Betta breviobesus
Betta cracens
Betta enisae
Betta ferox
Betta fusca
Betta lehi
Betta pallida
Betta prima
Betta pugnax
Betta pulchra
Betta schalleri
Betta stigmosa
Betta raja
Betta pugnax
Splendens
Betta imbellis
Betta smaragdina
Betta splendens
Betta stiktos
Betta splendens
Unimaculata
Betta compuncta
Betta gladiator
Betta ideii
Betta macrostoma
Betta ocellata
Betta pallifina
Betta patoti
Betta unimaculata
Betta unimaculata
Waseri
Betta chlopharynx
Betta hipposideros
Betta pi
Betta renata
Betta spilotogena
Betta tomi
Betta waseri
Betta waseri
Gechlechtsunterscheidung bei Kampffischen
Männliche Kampffische haben sehr stark
ausgeprägte Flossen, und sie sind auch farbiger als das eher
unscheinbare Weibchen.
Männchen
Weibchen
ADM
Hochzucht-Kampffischsammlung
Short Tail

Halfmoon


Crowntail
Double Tail

Standart Bettas (Schleierkampffisch)


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