
Einleitung
Viele
Leute behaupten, dass Fische langweilig
wären, aber man kann auch mit Fischen seinen Spaß
haben.
Ob
groß, klein, bunt oder lieber schlicht. In der Welt der
Fische
gibt es fast alles. Aber es geht in der Aquaristik ja nicht nur um die
Fische, sondern auch um die Pflanzen und um den Einblick in die von
uns ferne Unterwasserwelt. Die Aquaristik ist nicht nur eines der
schönsten Hobbys. Nein, ein Aquarium beruhigt auch die Nerven
und
lässt uns tief in die Unterwasserlandschaften versinken.
Wasserpflege
Zierfische
oder andere Aquarientiere brauchen - wie jedes andere Haustier auch -
eine
gewisse Pflege. Die Tiere fühlen sich nur in perfektem Wasser
mit
den richtigen Werten wohl. Man muss etwa 15 Minuten pro Tag
für ein
Aquarium opfern, damit auch alles perfekt funktioniert. Das
heißt
nicht, dass man jeden Tag die Wasserwerte kontrollieren soll, aber es
sollte einmal in der Woche/alle zwei Wochen einen Wasserwechsel geben. Bei
dem
Wasserwechsel sollte etwa 20% des Wassers abgesaugt werden. Man kann
einen gewöhnlichen Aquarienschlauch nehmen oder einen mit
Saugglocke, wie sie im Handel erhältlich sind. Es gibt 3
Möglichkeiten, um das Wasser zum Laufen zu bringen.
1. Das
eine Schlauchende ins
Wasser halten und das andere Ende kurz mit dem Mund ansaugen und in
einen Eimer laufen lassen.
2.
Den Schlauch nach oben halten. Unten zuhalten und oben Wasser
eingießen, bis der Schlauch voll Wasser ist. Danach das obere
Ende ins Wasser halten und unten in einen Eimer laufen lassen.
3. Das eine Ende ins
Wasser halten und am
anderen Ende mit einem sogenannten Saugball das Wasser
ansaugen und in einen Eimer laufen lassen. Auch, wenn sich das Ganze
kompliziert anhören sollte, ist es ganz leicht. Wenn das
Wasser
einmal läuft, kann man den ganzen Mulm (Dreck), der am Boden
liegt,
aufsaugen. Ist der Eimer bereits vollgelaufen, und es soll noch mehr
Wasser
entnommen werden, dann kann man das untere Schlauchende mit dem Daumen
zuhalten, damit man nicht wieder von neuem ansaugen muss.
Bei
jedem
Wasserwechsel ist es empfehlenswert, Wasseraufbereiter beim
Auffüllen des Aquariums zu verwenden. Der Wasseraufbereiter
macht
das Leitungswasser "fischgerecht". Aber ein bis zwei Tropfen zu wenig
davon
würden nicht schaden, denn das Leitungswasser in Deutschland
hat
ganz gute Wasserwerte.

Beleuchtung
Die
Standardbeleuchtung besteht meistens aus zwei T8
Leuchtstoffröhren, die bei einem neu gekauften Aquarium in der
Abdeckung/Leuchtbalken eingebaut sind (2x T8 15-40 Watt). Für
ein
einfaches Aquarium sind die Standardleuchten gut geeignet.
Mit einer
Leuchtstoffröhrenkombi aus Flora (Ideal für Pflanzen)
und
Daylight (Tageslicht) ist ein einfaches Becken gut ausgestattet.
Aber
für ein hochwertiges Designeraquarium sollte man die
Hänge- oder Aufsatzleuchten mit T5 Röhren
(24-54 Watt) nehmen.
Natürlich kann man auch HQL Leuchten
(80-150 Watt)
benutzen, die aber ein Vorschaltgerät benötigen.
Futter
Wie
eigentlich alle Haustiere brauchen auch unsere Aquarientiere
abwechslungsreiche Nahrung.
Wir hätten da einmal das
Trockenfutter, das extra für Ihre Tiere abgestimmt wird und
eine
Menge Vitamine bereit hält.
Das wäre Flockenfutter,
Granulat,
Sticks und die Pellets. Dann gibt es noch das Frostfutter, das das
Lebendfutter gut ersetzen kann. Lebendfutter für kleine Fische
können Wasserflöhe oder Mückenlarven sein.
Für
größere Tiere kann schon der eine oder andere
lebende Fisch
als Futter dienen. Bei Welsen kommt Muschelfleisch sehr gut an und
Piranhas brauchen Fischfleisch.
Nano-Aquaristik
Viele fragen sich vielleicht
jetzt: Was ist
Nano-Aquaristik?
Das ist ganz einfach zu erklären: Nano heißt nichts
anderes als klein.
Es hat mit Maßeinheiten zu
tun und kommt ursprünglich aus dem Lateinischen.
Latein:
Nanus = Zwerg
Damit
wäre jetzt das Wort Nano erklärt. Jetzt kommt
natürlich die Frage: Was
hat das alles mit Aquaristik zu tun?
Ein Nanoaquarium ist nichts anderes als ein kleines Becken.
Natürlich kennen wir alle kleine Aquarien, aber die Nanos, die
auf
dem Markt sind, haben spezielle Maße und Formen. Das ganze
ist
eigentlich nur eine neue Geschäftsidee gewesen, damit es
wieder
etwas Neues zu bewundern gibt.
Aber die Nanos haben sich gut
durchsetzten können, da sie wenig Platz brauchen und einfach
überall gut aussehen.
So entstand dann die Nanoaquaristik.
Nanotiere?
Was sind
Nanotiere? Welche Tiere sind geeignet?
Das
waren die beiden häufigsten Fragen als bei uns das
Nanoaquarium auf dem Markt gekommen ist.
Nanotiere sind alle Tiere,
die man in Nanos halten kann. Jetzt denkt
jeder bestimmt: Sind die bekloppt? Das weiß doch jeder! Ja
das
denkt man auch, aber wenn man erstmal weiß, was Leute in
Nanoaquarien einsetzen wollen, werden Sie schon verstehen. Ja, Fische
dürfen ins Nanobecken, aber nicht alle Arten! Die beste
Bezeichnung für die Fische ist Zwergfische. Da kommen wir zu
der
Frage, welche sind dafür geeignet und was sind Zwergfische?
Einige
Rasoboras sind geeignet für ein Nano oder Bärblinge.
Bei
Salmlern ist das Ganze schon etwas schwieriger, aber auch da findet
sich der ein oder andere nanotaugliche Fisch. Aber die Nanowelt dreht
sich nicht nur um Fische.
Nein! Sondern eher um
(Zwerg)Garnelen. Die
Garnele hat sich in der Nanoaquaristik nicht nur einen Namen gemacht.
Sie ist zur direkten Verbindung zum Nano geworden. Garnelen sind die
ersten Wirbellosen, die eine Riesen-Erfolgskurve in der Aquaristik
haben. Garnelen sind kleine Helfer im Aquarium, die genau wie viele
Welsarten auf dem Bodengrund nach Futterresten suchen und Algen
fressen. Aber sie sind viel gründlicher mit ihren feinen
Beinen.
Später kamen sogar Schnecken und Krebse im Nanotrend zum
Vorschein. Die eigentlich eher als Schädlinge bezeichenten
Tiere
wurden plötzlich hoch angesehn.
Red Cherry Garnele
Tiere
für Nano-Aquarien
Bienengarnele / Crystel Red
Hummelgarnele / Red Fire Garnele (Red Cherry)
Amanogarnele / Nashorngarnele
Kardinalsgarnele / Patzcuaro Zwergkrebs (CPO)
Apfelschnecke / Zebrarennschnecke
Perlhuhnbärbling / Moskitobärbling
(Moskito-Rasbora)
Zwergbärbling
Aquaristik
für jung und alt
Aquaristik
kann für jeden ein schönes Hobby sein ob jung oder
alt,
jeder
kann freude an das bunte Unterwasserleben haben.
Die wundervolle Unterwasserwelt für Zuhause beruhigt die Nerven und kann einem gute Laune verschaffen.
Ein
Aquarium kann auf mehrere Weise eingesetzt werden.
Als Raumteiler,
Couchtisch, zentraler Mittelpunkt und sogar als Bildersatz.
Die ganze Familie hat etwas von einem Aquarium.
Häufige
Fehler in der Aquaristik, die auch tödlich ausgehen
können
1.
Überfütterung
2.
Zu viel Besatz
3. Zu
wenig Wasserwechsel & Pflege
4.
Zu kleine Aquarien
5.
Falsche Vergesellschaftung
6.
Zu schneller Fischkauf
7. Falsche oder zu einseitige
Fütterung
8.
Zu wenig Pflanzen
9.
Schlechte Filterung
10.
Keine Quarantäne
Wasserpflanzen
Wasserpflanzen gehören einfach zu einem richtigen Aquarium dazu
und in der Naturaquaristik sind sie nicht wegzudenken.
Wasserpflanzen bieten zudem Verstecke, sorgen für einen geregelten
biologischen Ablauf und erreichern das Wasser mit Sauerstoff.

Arten:

Anubias barteri / Anubias angustifolia
 
Anubias aladiifolia / Anubias nana

Anubias coffeefolia
 
Aponogeton boivinianus / Aponogeton crispus
 
Aponogeton crispus red / Aponogeton giplumulosus
 
Aponogeton madagascariensis / Aponogeton ulvaceus

Bacopa australis / Bacopa caroliniana

Bacopa monnieri

Bolbitis heudelotii
|